Fridays for Future: Das will die Jugend

Was ist Fridays for Future?

An den Fridays for Future, einer neuen globalen Studentenbewegung, die gegen den Klimawandel protestiert, gibt es nichts Vages oder Heikles. In der Tat könnte die Jugend des Planeten nicht ernster sein. In immer mehr Städten gehen sie auf die Straße, um die Regierungen zu drängen, ihre Zukunft zu sichern. Der Freitag wird immer mehr zum Global Planet Day. Aber woher kam diese Initiative?

Das 16-jährige Mädchen, das vor dem Parlament saß
Greta Thunberg ist die erst 16 Jahre alte Schwedin, die im September letzten Jahres vor dem Parlament ihres Landes gegen die Untätigkeit der Politiker gegen die Umweltprobleme, die die Welt belasten, demonstrierte. Zuerst tat sie es für einige Tage hintereinander. Dann wurde es zu einem wöchentlichen Protest, bei dem ihre fehlende Klasse mit ihrem Plakat ins Parlament ging.

Fridays for Future: Deutschland

Der Greta-Effekt hat auch Deutschland im Sturm erobert: Jede Woche gehen Zehntausende von Schulkindern auf die Straße. Allein am 29. März demonstrierten rund 20.000 überwiegend junge Menschen bei einer “Freitags für die Zukunft”-Protestveranstaltung gegen den Klimawandel in Berlin. Eltern organisierten eine eigene Sektion unter dem Motto “Eltern für Zukunft” und unterstützten die Proteste, während rund 20.000 Wissenschaftler – “Wissenschaftler für Zukunft” – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Erklärung abgeben und bezeugen: Die Schülerinnen und Schüler haben Recht.

Ob in Berlin, München oder Hamburg – die junge Frau an der Spitze der wachsenden Bewegung in Deutschland heißt Luisa Neubauer. Sie organisiert hier die “Freitags für die Zukunft”-Schulstreiks.

Für die deutschen Aktivisten der “Freitags für Zukunft” geht der Klimaschutz nicht annähernd weit genug.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt die Initiative, denn die Klimaschutzziele seien nur mit einer gewissen gesellschaftlichen Zurückhaltung zu erreichen. Es gab auch Kritik.

Die Forderungen

Der Fridays for Future Website entnommen, sind dies die Forderungen der jungen Demonstranten:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Entscheidend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels ist, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir ab sofort:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO2

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